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Tagebuch Gelsenkirchen ist online!

Das Tagebuch aus Gelsenkirchen ist hier online. 

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Das Doppeltagebuch der letzten beiden Auswärtsspiele ist online. Viel Spaß beim Lesen

Hertha International (2)

Noch was Schönes vorm Wochenende - Lesergrüße vom Mount Rushmore - #herthainternational 

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Reisetagebuch aus Ingolstadt ist online!

Das Reisetagebuch aus Ingolstadt ist online! Diesmal nach dem Motto: Eins, zwei, Bullissei...!

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Pünktlich zum ersten Spieltag - Neue Aufkleber!

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Opa tritt nach - Heute: Das Märchen vom Gründergeist... #wefail

Wie weit will sich Herthas Geschäftsführung eigentlich noch vom eigenen Verein und dessen Geschichte entfernen? In einem Artikel der Berliner Morgenpost vom 25.8.2016 heißt es: 

 

Gegenüber der Morgenpost geht Preetz in die Kommunikationsoffensive. Er sagt, dass Hertha sich verändern möchte, um mehr Fans zu gewinnen. Gleichzeitig aber die Anhänger mitnehmen will, die dem Verein traditionell zugewandt seien. Den Gründergeist hätten schon die Väter des Vereins bewiesen bei der Klub-Gründung auf dem Hertha-Dampfer. 

 

Zunächst ein kleiner Faktencheck: 

 

1. Die Gebrüder Lorenz und Lindner haben Hertha nicht gegründet, weil sie von irgendeinem Gründergeist beseelt waren, sondern weil sie Fußball spielen wollten.

 

2. Die Gründung fand nicht auf dem Dampfer statt, sondern auf einer Bank am Arkonaplatz (es gibt eine parallele Theorie, die aber auch nichts mit dem Dampfer zu tun hat).

 

Das nennt sich also "Kommunkationsoffensive"? Meint man, mit Geschichtsfälschung, Fans für sich gewinnen zu können? Und die mitnehmen, die dem Verein traditionell zugewandt sind? Glaubte man, es ginge nach Peinlichkeiten wie "Play Berlin" oder Nichtssagenden "Aus Berlin - für Berlin" und "Hauptstadtclub"-Kampagnen vom Niveau her nicht mehr tiefer, wird eines besseren belehrt. We fail ist nicht nur dämlicher, es ist obendrein auch noch erheblich teuer. 250.000 € für so einen Käse?

 

Der einzig zutreffende Teil der neuen Kampagne dürfte auf "we fail" zu reduzieren sein. Das ist der derzeit einzig erkennbare Markenkern. Da kann noch so viel albern getwittert und in pink aufgelaufen werden. Der positive Effekt dürfte sich darauf beschränken, ein paar Fans mit Neigung zum Klamaukaussehen zum Kauf eines pinken Trikot zu bewegen. Beim derzeit gebotenen Fußball dürfte sich die Motivation, wegen dem ins Stadion zu kommen, also das, wofür der Verein mal gegründet wurde, in übersichtlichen Dimensionen bewegen.

 

Hertha läuft auf diese Art und Weise Gefahr, die letzten Getreuen vors Schienbein zu treten, die treu mit in die Unterklassigkeit gegangen sind. Die bei Wind und Wetter, bei Minusgraden und Antifußball zum Verein gehalten haben. Und Hertha weiß genau, dass sich von der Körperschaft kaum einer abwenden wird, denn die Liebe zu einem Verein ist tiefergehend als sackdämliche Kampagnen.  

 

Doch was tun? Man kann wie Opa wie ein Rohrspatz mit hochrotem Kopf schimpfen. Man kann aber auch Mitglieder des Präsidiums auf die Nerven gehen, die den Käse zum Teil ja auch mit Unbehagen beaufsichtigen. Schreibt ihnen, sprecht sie an, macht ihnen klar, was ihr davon haltet, dass das Tochterunternehmen unseres Vereins sich gerade heillos in einer sinnlosen Anbiederung vermeintlich neuer Zielgruppen verrent. Hertha soll nicht trotz sondern wegen seiner Schrulligkeiten geliebt werden. Dazu gehört auch, dass sich der Verein zu diesen Menschen, auf die er sich immer wird verlassen können, verdammt nochmal bekennt. Unser Schlachtruf muss sein: Wir sind Hertha!   

 

  

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Die T-shirts & Schals sind da!

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Opas Reisetagebuch nach Regensburg ist online! Ugly in pink

Lest hier im neuen Tagebuch, was Opa vor und in Regensburg erlebt hat. Voll mit jeder Menge Schweinereien, Pöbeln und Werbung für schludrig erstellte Aufkleber. Have fun!

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Jetzt fühlt sich Opa wirklich verfolgt ;)

Der Versuch einer (vorläufigen) Saisonvorschau - Teil 2 (Die Fans)

In Teil 1 ging es am Montag um den Spocht - ein Thema, weshalb wohl kaum jemand mal Herthafan wurde. Heute geht´s um die Fans.

 

Und fantechnisch?

Ganz unabhängig vom Saisonverlauf werden sich die üblichen Verdächtigen auf den Weg machen, um Hertha auswärts zu unterstützen. Opa wird versuchen, so oft wie möglich dabei zu sein, auch wenn er zugeben muss, dass es mittlerweile sehr schwer fällt, zu solchen Zielen wie Golfsburg, Hoppelheim oder Vizekusen aufzubrechen. Das ist mehr Pflicht als Kür und bisweilen erlaubt sich Opa ja auch, die Stadien nicht zu betreten und stattdessen ein paar schöne Stunden drumherum zu erleben, während sich andere über Hertha freuen. Oder aufregen. Meist letzteres :D

 

Etwas Neues erwartet uns Fans in Leipzig. Eine wunderschöne, geschichtsträchtige Stadt, auch fußballtechnisch, die wie keine andere aufgrund der Rahmenbedingungen geschaffen war für das Ekelprojekt RB. Wir Herthaner diskutieren am Länderspielwochenendsonntag, 4.9. im Fanprojekt in der Cantian-/Topsstraße, wie unsere Fanszene gedenkt, mit dem Spiel umzugehen. Boykott? Alles ganz normal? Nicht weiter beachten?

Die Herthafanszene ist wunderbar vielfältig und genauso vielfältig sind wohl die Meinungen zu RB. Ein "ganz normales" Verhältnis sollte aber jedem, der sich nur ein wenig mit den Gegebenheiten beschäftigt hat, unmöglich sein. An dieser Körperschaft, die alle Spieregeln des Sports mit den Füßen tritt, zeigt sich obendrein die Fäulnis, die sich in den Verbänden breitgemacht hat, denn sowohl der sächsische Fußballverband als auch der DFB als auch die DFL sind der Perspektive des ewig fließenden Brauesegeldes erlegen.  

 

Um die bisweilen polarisierende Diskussion etwas zu versachlichen, ein kleiner Faktencheck:

 

RB ist eine von Mateschitz' Vertrauten dominierte Körperschaft, die die Rechtsform des eingetragenen Vereins nur gewählt hat, um Auflagen hinsichtlich des financial fairplay umgehen zu können und sich ein paar Jahre zeitlichen Vorsprung erkauft hat, indem man die Lizenz von Markranstädt (Oberligist) übernommen hat. So musste man nicht in der Kreisklasse anfangen, sondern hat gleich mehrere Ligen höher angefangen als eigentlich zulässig. 

 

Anfangs konnte faktisch niemand Mitglied in diesem Verein werden, für die DFL Lizensierung lockerte man das, die Hürden sind heute noch extrem hoch und die Mitglieder haben kein Mitbestimmungsrecht (man kann stimmrechtloses Fördermitglied werden, aber kein Vollmitglied). Ein am Spielbetrieb teilnehmender e.V. ist nicht an die Regeln von 50+1 gebunden und auch sonstige Auflagen zu Investitionsgrenzen sind obsolet. 

 

Der Sportdirektor von RB Leipzig ist gleichzeitig auch Sportdirektor der RB Filiale aus Salzburg. Er kann zwischen den Vereinen nicht nur Spieler (und damit Vermögenswerte) nach eigenem Gusto hin- und herschieben, sondern auch Gewinne, Verluste und andere steueroptimierende Maßnahmen ergreifen. Darüber hinaus können somit Klauseln in Transferverträgen umgangen werden. Dies ist stark wettbewerbsverzerrend.     

 

Neid oder kein Neid?

Jeder Herthaner gönnt jedem Leipziger von ganzem Herzen einen oberklassig spielenden Fußballverein. Der Leipziger Fußball war nach der Wende erst leergekauft und später aufgrund eigenen Mißmanagements und einer gewissen "Halsstarrigkeit" der Fans in Regionen degradiert worden. Mit dem Ergebnis, welches diese Stadt nicht verdient hat. Chemie und Lok als lokale Platzhirsche vermochten nie an alte Erfolge anzuknüpfen. Der von RB Befürwortern immer wieder hervorgebrachte angebliche Vorwurf des Neids läuft komplett ins Leere. Jeder Fußballfan begrüßt es, dass die elftgrößte Stadt Deutschlands (Leipzig hat über 500.000 Einwohner) der Verzwergung des Bundesligafußballs entgegentritt. 

 

Aber eben nicht so. Der Erfolg von RB hat mit sportlich Errungenem und Verteidigtem zu wenig zu tun. Es ist das selbe, was der Bayer Konzern in den 70er-90er Jahren in Uerdingen machte, die erst in die Bundesliga gepusht wurden, bis die Betriebssportgruppe fallen gelassen wurde, die als ehemaliger Bundesligist heute als KFC Uerdingen in den Niederungen der Oberliga Niederrhein sein Dasein tristet. das ist der Unterschied zwischen richtigen Vereinen und synthetischen Gebilden. Für ein Marketingkonstrukt ist in dem Moment Ende, wo der Gesellschafter die Zuwendungen einstellt. Es bleibt eine leere Körperschaft, die wie ein Soufflé zusammenfällt, wenn jemand den Ofen öffnet. Wenn Mateschitz eines Tages nicht mehr möchte, wird RB als Körperschaft vielleicht weiterexistieren, aber keine Bedeutung haben. Leipzig wird seinen dritten unterklassigen Verein haben, aber keinen Bundesligafußball. Daher ist dieser Weg falsch. 

Wie nun damit umgehen?

Es wäre schön, wenn sich die Herthaner auf ein effektvolles Vorgehen einigen könnten. Da davon auszugehen ist, dass Choreos oder Spruchbänder in Leipzig nicht genehmigt werden, wird man um einen Teilboykott nicht drumherum kommen. Warum nicht die ersten 10 Minuten draußen bleiben, danach aber Vollgas geben und das Plastepublikum in Grund und Boden singen? Die Mannschaft wird das verstehen. Der Ausflug nach Leipzig könnte obendrein mit einer Demo beginnen, um klarzumachen, dass das eben kein normaler Verein ist, zu dem man auch kein normales Verhältnis entwickeln kann. Die Demo hat obendrein den Vorteil, dass jeder fahren kann, auch die, die keine Karte für das vermutlich nachgefragte Spiel bekommen werden, denn je mehr Menschen "Nein zu RB!" sagen, umso effektvoller. 

 

Und noch etwas: Hört bitte auf, im Zusammenhang mit dem Brauseclub den Namen der Brause zu erwähnen! Genau das ist es, was die Marketingstrategie aufgehen lässt, wenn statt der Abkürzung RB oder dem Begriff Rasenballsport die Brause genannt wird. RB ist RB oder Rasenballsport, aber eben keine Brause. 

 

Was wird Opa tun? 

Zunächst wird Opa an der Diskussion teilnehmen. Je nachdem, was als Ergebnis herauskommt, wird er sich entscheiden. Sofern man sich nicht auf einen Teilboykott oder andere effektvolle Maßnahmen einigen kann, kann es sein, dass Opa aus Protest draußen bleibt. Das ist am Ende eine Frage der Glaubwürdigkeit. Man kann nicht jahrelang gegen diese Körperschaft sein und dann im Zweifel einknicken und so tun, als sei das nur ein weiterer reicher Wanderzirkus wie jeder andere auch.   

 

Wer das anders sieht, wird so oder so ins Stadion gehen und so tun, als wäre das das normalste der Welt, das wird sich nicht verhindern lassen. Umso wichtiger scheint es, ein klares, wahrnehmbares und deutliches Zeichen des Protests zu setzen. Das Beispiel RB darf nicht Schule machen - weder in Leipzig noch anderswo!  

 

Und sonst so? 

 

Freuen wir uns auf spannende Abenteuer auf Auswärtsfahrten, sudelige Züge, hackepetergeschwängerte Luft, Partymusik, kreative Streetart, positiven Anarchismus, eklige Leute, einfach ganz normale Auswärtserlebnisse. Opa hat sich vorgenommen, hinsichtlich der Wahl seiner Verkehrsmittel alles mal auszuprobieren, mal wieder bei einem Fanbus mitzufahren, aber auch zwischen Auto oder Zug (auch eine Regiotour) abzuwechseln, eine Fahrradtour steht genauso seit Jahren auf der ToDo Liste wie Anhalter oder Mitfahrt auf einem Binnenschiff.  Vermutlich wird für alles die Saison wieder zu kurz sein. 

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Der Versuch einer (vorläufigen) Saisonvorschau 2016/17 - Teil 1 - Der Spocht

Prognosen sind bekanntermaßen schwierig abzugeben, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen 😎 Opa versucht's mal dennoch, basierend auf dem heutigen Stand mit den Neuzugängen Duda und Allan. 

 

Sportlich

Der Saisonstart wird rumpelig, da wir defensiv anfällig sind wie ein Hypochonder bei fallendem Luftdruck. Diese Performance färbt ja sogar auf den bisherigen Fels in der Brandung Brooks ab, der plötzlich haarsträubende Fehler macht, die einem Spieler von seinem Format nur dann passieren, wenn der Wurm drin ist. Haste Schxxße am Schuh, haste Schxxße am Schuh. 

 

Hauptbaustelle ist und bleibt das defensive zentrale Mittelfeld, was abgekoppelt vom Rest der Mannschaft zu agieren scheint. Der erweiterte Mittelkreis wird ohne Not dem Gegner überlassen. Die beiden IV stehen hinten, davor ein 6er, die Außenverteidiger warten an der Mittellinie fast im Seitenaus (bei der "Passqualität" extrem riskant, ein Seitenaus mit Einwurf für den Gegner ist da beinahe ein Segen), vorm 6er tummeln sich 5 gegnerische Spieler und haben damit permanent Überzahl. Wenn die pressen, sehen wir aus wie eine Schülermannschaft, weil wir den Ball ohne Not in unserer roten Zone bewegen. Diese Defensivschwäche ist in Wahrheit ein Offensivversagen, was heute eben aus der Defensive angeschoben werden muss.  

 

Entweder Dardai und Widmayer kriegen das korrigiert (das wäre mein Wunschszenario), dann erleben wir wieder begeisternden Hurrafußball wie in der letzten Hinrunde. Oder die Trainer werden während der Saison abgelöst und es kommt statt eines Perspektivtrainers ein altbekannter Schleifer (Magath, Steevens, Funkel), installiert einen Übergangsclown (Neururer), exhumiert Altqualität (Detmar Cramer, Otto Rehagel) oder man holt jemanden wie Holger "Dackelblick" Stanislawski, das ist vermutlich das höchste dessen, was unsere sportliche Leitung unter einem Perspektivcoach versteht (Pressetext: "hat mit seinen Analysen im Fernsehen überzeugt"). Gnarz, all die, die den Kopf des Trainers fordern, sollten sich darüber im Klaren sein, dass dann ein Neuer kommt und von wem der ausgewählt wird. Skibbe wäre sicher auch bereit, bei Wichniarek war der zweite Versuch ja auch "überzeugend".   

 

Die Frage, ob wir eine schöne oder grausame Saison erleben werden, dürfte exakt von der Frage abhängen, ob wir unser zentral-defensives Mittelfeld zur offensiven Mitarbeit bewegen können oder nicht. An diesem Detail hängt auch das Schicksal des Trainerteams, was den Kader, der für unsere Verhältnisse als ordentlich zu bezeichnen ist, dazu bewegen muss, die unzweifelhaft vorhandenen Qualitäten in Ergebnisse umzumünzen. Dazu muss auf der 6er/8er Position ein Umdenken her. Allan als 6er und Darida als 8er (sofern Duda fit wird und die 10 besetzt) wird uns einen Qualitätssprung bringen. Stellt sich die Frage: Wozu hat man mit Oberschwiegersohn Luschenberger und dem Kalenderboy Schelle verlängert? Die sich beide zu grausamen Fußballern entwickelt haben? Kann sich noch jemand daran erinnern, wann von denen das letzte mal ein offensiv gefährlicher Pass kam? Da muss noch Schwarzweißfernsehen gewesen sein. Schelle rennt selbst verstolperten Bällen wenigstens noch hinterher, Ballannahme oder Passspiel kann er sicher auch, zeigt das halt nur nie. Und Luschi? Räumt defensiv vieles weg, aber das konnte Niemeyer auch. Zum halben Preis. Ohne zu stänkern.

 

Dem 6er kommt heutzutage DIE zentrale Rolle bei der Einleitung von Offensivaktionen bei eigenem Ballbesitz zu, der 8er fungiert ja eher als "Wechselspieler", der bei Balleroberung das Spiel schnell machen soll. Beides ist derzeit komplett falsch besetzt. Luschi spielt in Ottl-Manier nach hinten oder quer, Schelle verspringt der Ball ins Seitenaus oder zum Gegner, immerhin rennt er hinterher. Grauenhaft, alle beide und umso unverständlicher als dass wir ja mittlerweile Alternativen haben, neben Darida und Allan haben wir ja noch einen Stark im Kader (und nominal noch Hegeler, dessen Qualitäten aber wohl nur "Experten" zu erkennen vermögen). 

 

Verkackt man auf auf dieser Position, sehen die Offensivleute naturgemäß unglücklich aus, aber auch die müssen Gas geben. Bei allen anderen Teams läuft mindestens einer, eher mehr Leute bei Offensivaktionen in den Strafraum, bei uns gibt´s keine Chancenverwertung, wenn Ibi am Ball vorbeirutscht, steht da keiner am zweiten Pfosten, der die Chance nutzt. Verlangt ja keiner, dass jeder Angriff drin ist, aber wenn man nicht angreift, wird halt auch nichts passieren. Und es sei die Frage gestattet, was denn die dafür zuständigen Spieler in der Zeit machen? Augenbrauen zupfen? "Ja gut, äh"-Medientraining? Sich beim Manager ausheulen?

 

All das, was offensichtlich ist und neben Opa auch jedermanns "Oma" erkennt, müsste seitens der sportlichen Leitung offen an- und ausgesprochen werden. Stattdessen gibt´s Floskeln und Nebelkerzen, dass man sich nicht weder ernst- noch mitgenommen fühlt. Da wird wie bei Weiser von angeblichen konditionellen Defiziten fabuliert, da werden Typen "mit Eiern" verlangt, um dann den Oberschwiegersohn erneut zum Kapitän zu ernennen, um ihn kurz darauf in der Öffentlichkeit zu rasieren, während der andere Ballverspringer vom Dienst zum Kapitän befördert wird. All das lässt nichts Gutes erahnen, wie es um den inneren Zustand bestellt ist. Hertha ein Intrigantenstadl?    

 

Gibt´s dennoch etwas, was Hoffnung macht? Ja, gibt es. Zum einen ist das Transferfenster noch offen und es sieht wohl danach aus, dass sich noch etwas jenseits von "Esswein" tut. Zum anderen waren die Auftritte des Teams im letzten Sommer in den Testspielen auch wenig überzeugend, zum Teil waren es die selben haarsträubenden Fehler. Am Ende kam eine mehr als anständige Hinrunde dabei heraus. Opa hatte Hertha nach der letzten Sommerpause als sicheren Abstiegskandidaten getippt, wir waren zwischenzeitlich lange auf Platz 3 und am Ende auf Platz 7. Mit viel Drama und Unterhaltungspotential. 

 

Ein gesicherter Mittelfeldplatz mit dem Blick nach Europa sollte eigentlich drin sein, angesichts der mittlerweile aufgehäuften Hypotheken glaube ich jedoch, dass wir in die Saison stolpern und uns am Ende nur knapp werden retten können. Konsequenzen wird das vermutlich nur fürs Trainerteam haben. Hertha wie immer. Möge Opa sich irren.  

 

 

Lest demnächst in Teil 2, was sich fantechnisch und auf den Rängen tun wird. 

Oh, ich hab solche Sehnsucht...

Opas Lieblingsstrandkorb in Westerland ✌😎 #hahohe #ichhabsolchesehnsucht @Sylt  

Opa wird Illustrierte?

Keine Sorge, Opa macht weder BUMS noch BLÖD oder sonstwem von der Lolitapresse Konkurrenz. Aber ohne Bilder ist das ganze Leben öd und trist und so braucht auch Opa Illustration. 

 

Eine große Ehre war es, dass Opa gestern Post bekam, in der der hochgeschätzte Gerhard Seyfried, einer DER Zeichner der Berliner Comicszene, und ihm mitteilte, dass Opa seit dem 10.8.2016 die offizielle Erlaubnis hat, Illustrationen von ihm auf Opas Reisetagebuch verwenden zu dürfen. 

 

Los geht´s mit dem Profilbild, was ab sofort so aussieht:

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Opa tritt nach - Heute: Mitchell Weiser und die sieben Zwerge...

Einem Herthaner war es schon vor ein paar Tagen aufgefallen, dass Mitchell Weiser  mit der Mannschaft der U23 trainierte, was viel Platz für Spekulationen lässt. Nachdem Fragen danach trotz blöder Antworten ("hat laut Spielberichtsbogen nicht bei der U23 gespielt") nicht verstummen wollten, ließ Hertha heute durchsickern, es gäbe konditionelle Defizite und er würde fortan nur dann mit der Mannschaft trainieren, wenn es in sein individuelles Trainingsprogramm passt. Ah ja... An wen erinnert das nochmal? Gab es da letzten Sommer nicht auch verdiente Spieler, die plötzlich "individuell trainieren" mussten. Mal gucken, wann er allein aufs Tor schießen muss. Sollte der eigentliche Grund darin liegen, dass sich der junge Mann zu einer Aussage wie "und dafür habe ich Olympia sausen lassen" hat hinreißen lassen, sollte man dafür nicht ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen anstatt ihn zu maßregeln?

 

 

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Der OPASHOP ist online

Endlich ist es soweit. Ab sofort könnt ihr Schals, T-Shirts und Aufkleber bestellen, den ganzen geilen Scheiss. Ihr habt Ideen oder wollt was ausgefallenes? Schreibt Opa eine Mail an info@opas-reisetagebuch.de oder sprecht ihn im Stadion oder drumherum an. Hier geht´s zum Shop  

Tagebuch aus Bröndby ist online!

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön... 🎶

 

Hertha international und Opa war dabei. Hier lesen

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Das erste neue Tagebuch ist online!

Hier geht´s lang zum Tagebuch der Saisonvorbereitung. 

Es geht los

Nach vielen Jahren auf Hertha-Inside ist Opas Reisetagebuch mit der Saison 2016/17 flügge geworden. Die nächsten Wochen bis zum Saisonstart wird es noch ein bißchen rumpeln, die Migration ist aufwendig, fummelig und wenig freudebringend. Bis die Shopprodukte da sind, wird es auch erstmal noch keinen Shop geben. Habt Geduld, Opas Reisetagebuch ist eine Low-Budget-One-Man-Show